Oras Group plant Werksschließung

14.2.2019
Zur Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit, verfolgt Oras Group Umstrukturierungen in seiner europäischen Produktion. Im Zuge der Optimierungsmaßnahmen soll das Werk in Burglengenfeld aufgegeben und die Produktion verlagert werden. Damit möchte der finnische Sanitärhersteller eine optimale Kapazitätsauslastung sowie eine verbesserte Kostenstruktur erreichen und die Innovations-, Produktions- und Qualitätskompetenz in Europa sichern.
„Vor dem Hintergrund einer ineffizienten Kapazitätsauslastung müssen wir unser Produktionsvolumen auf möglichst wenige Standorte konzentrieren. Dies trägt auch dazu bei, die bestehende Komplexität in der internen Logistik zu reduzieren und damit unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern“, erklärte Dipl.-Ing. Kari Lehtinen, President und CEO der Oras Group, zu der auch die Hansa Armaturen GmbH gehört. Betroffen ist danach das Werk Burglengenfeld, das geschlossen und die Produktion an andere firmeneigene Standorte in Europa verlagert werden soll. Vorbehaltlich der Erörterungen mit den Arbeitnehmervertretungen werden durch die geplante Schließung etwa 170 Arbeitsplätze in Burglengenfeld entfallen. Die Oras Group will gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern verantwortungsvolle Lösungen für die von der geplanten Schließung betroffenen Mitarbeiter finden. Die Werke Kralovice (Tschechische Republik), Olesno (Polen) und Rauma (Finnland) sind von dieser Planung nicht betroffen.
Die Oras Group beschäftigt ca. 1 400 Mitarbeiter in 20 Ländern. Sie ist Teil des Familienunternehmens und industriellen Eigentümers Oras Invest.

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